Datenschutz

Daten­schutz­hin­wei­se für Geschäftskontakte

Die­se Hin­wei­se infor­mie­ren Geschäfts­part­ner, Kun­den, Lie­fe­ran­ten, Inter­es­sen­ten und sons­ti­ge geschäft­li­che Ansprech­part­ner gemäß Art. 13 und Art. 14 DSGVO über die Ver­ar­bei­tung ihrer per­so­nen­be­zo­ge­nen Daten im Rah­men unse­rer geschäft­li­chen Kom­mu­ni­ka­ti­on, Vor­gangs­be­ar­bei­tung und Kun­den-/Lie­fe­ran­ten­ver­wal­tung.

  1. Name und Anschrift des Verantwortlichen

Der Ver­ant­wort­li­che im Sin­ne der Daten­schutz-Grund­ver­ord­nung und ande­rer natio­na­ler Daten­schutz­ge­set­ze der Mit­glieds­staa­ten sowie sons­ti­ger daten­schutz­recht­li­cher Bestim­mun­gen ist:

Admi­nis­tra­ti­on Intel­li­gence AG
Stein­bach­tal 2b
97082 Würz­burg
Tele­fon: 0931 73046 200
E‑Mail:
info@ai-ag.de
Web­sei­te:
https://ai-ag.de

  1. Name und Anschrift des Datenschutzbeauftragten

Der Daten­schutz­be­auf­trag­te der Ver­ant­wort­li­chen ist:

Rechts­an­walt
Kon­stan­tin Mala­kas
Stein­bach­tal 2b
97082 Würz­burg
Tel. +49 931 29 98 08 – 0
Fax: +49 931 29 98 08 – 8
E‑Mail:
dsb@ai-ag.de
Web­sei­ten: www.malakas.de

III. Beschrei­bung und Umfang der Datenverarbeitung

  1. Umfang der Ver­ar­bei­tung per­so­nen­be­zo­ge­ner Daten

Wir ver­ar­bei­ten per­so­nen­be­zo­ge­ne Daten von Geschäfts­kon­tak­ten, Kun­den und Lie­fe­ran­ten, um geschäft­li­che Bezie­hun­gen anzu­bah­nen, durch­zu­füh­ren und zu pfle­gen, Anfra­gen und Vor­gän­ge zu bear­bei­ten sowie buch­hal­te­ri­sche und steu­er­li­che Pflich­ten zu erfül­len. Betrof­fen sind ins­be­son­de­re Ansprech­part­ner auf Kunden‑, Lieferanten‑, Inter­es­sen­ten- und Part­ner­sei­te. Ver­ar­bei­tet wer­den regel­mä­ßig fol­gen­de Datenkategorien:

(1) Name, Vor­na­me, ggf. Titel
(2) dienst­li­che Kon­takt­da­ten (E‑Mail-Adres­se, Tele­fon­num­mer, Anschrift)
(3) Funktion/Position und Unter­neh­mens­zu­ge­hö­rig­keit
(4) Anga­ben zur Geschäfts­be­zie­hung (z. B. Projekt‑, Auf­trags- und Vor­gangs­be­zug)
(5) Inhal­te der Kor­re­spon­denz sowie inter­ne Ver­mer­ke zur Zusam­men­ar­beit (z. B. E‑Mails, Gesprächs­no­ti­zen, Sup­port-/Ti­cket­ver­läu­fe)
(6) Vertrags‑, Rech­nungs- und Zah­lungs­da­ten (ins­be­son­de­re bei Kun­den und Lie­fe­ran­ten, z. B. Rech­nungs-/Bank­da­ten, Bestell- und Buchungsdaten)

  1. Ein­ge­setz­te Sys­te­me, Auf­trags­ver­ar­bei­tung und zen­tra­ler IT-Dienstleister

Für die genann­ten Zwe­cke nut­zen wir gän­gi­ge Cloud- und Fach­an­wen­dun­gen, ins­be­son­de­re Micro­soft 365 (E‑Mail- und Tele­fo­nie-Kom­mu­ni­ka­ti­on, Ter­min­or­ga­ni­sa­ti­on, Doku­men­ten­ab­la­ge und ‑zusam­men­ar­beit) und das ERP-Sys­tem SAP Busi­ness ByDe­sign (kauf­män­ni­sche und buch­hal­te­ri­sche Pro­zes­se, Pro­jekt­ver­wal­tung, Kun­den- und Lie­fe­ran­ten­stamm­da­ten) sowie ein CRM- und Ticket­sys­tem. Die­se Sys­te­me wer­den im Rah­men der Auf­trags­ver­ar­bei­tung bereit­ge­stellt; zen­tra­ler IT- und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­dienst­leis­ter der Prof. Thome Grup­pe ist die Secu­re Cloud Ser­vices AG (SCS), mit der ent­spre­chen­de Ver­trä­ge zur Auf­trags­ver­ar­bei­tung nach Art. 28 DSGVO bestehen.

Ver­ant­wort­lich für die Ver­ar­bei­tung der jeweils eige­nen Daten bleibt das in Abschnitt I genann­te Unter­neh­men; die Ver­ar­bei­tung erfolgt inner­halb der Unternehmensgruppe.

Für Micro­soft Teams, Forms und Boo­kings gel­ten geson­der­te Daten­schutz­hin­wei­se, abruf­bar unter https://www.prof-thome-gruppe.de/microsoft-365-datenschutz.

Beim Ein­satz KI-gestütz­ter Werk­zeu­ge (z. B. zur Recher­che, Aus­wer­tung und Zusam­men­fas­sung von Doku­men­ten und Kor­re­spon­denz) erfolgt die Ver­ar­bei­tung aus­schließ­lich im Rah­men der in Abschnitt V genann­ten Zwe­cke. Ein­ga­ben und Ergeb­nis­se wer­den nicht zum Trai­ning der Model­le ver­wen­det und nicht dau­er­haft gespei­chert. Eine aus­schließ­lich auto­ma­ti­sier­te Ent­schei­dung im Sin­ne des Art. 22 DSGVO ist damit nicht verbunden.

  1. Her­kunft der Daten

Wir ver­ar­bei­ten per­so­nen­be­zo­ge­ne Daten, die wir

(1) unmit­tel­bar von Ihnen erhal­ten haben (z. B. durch Ihre Kon­takt­auf­nah­me, den Aus­tausch von Visi­ten­kar­ten, im Rah­men von Ver­an­stal­tun­gen oder über ein Kon­takt­for­mu­lar),
(2) von dem Unter­neh­men erhal­ten haben, für das Sie tätig sind, bzw. von einem mit uns zusam­men­ar­bei­ten­den Part­ner­un­ter­neh­men, oder
(3) aus all­ge­mein zugäng­li­chen Quel­len (z. B. Unter­neh­mens­web­sites, beruf­li­che Netz­wer­ke) recht­mä­ßig ent­nom­men haben.

  1. Zwe­cke der Ver­ar­bei­tung und Rechtsgrundlagen

Die Ver­ar­bei­tung erfolgt zu den fol­gen­den Zwe­cken auf den jeweils genann­ten Rechtsgrundlagen:

  1. Ver­trags­an­bah­nung und ‑durch­füh­rung

Anbah­nung, Abschluss und Durch­füh­rung von Ver­trä­gen mit Kun­den und Lie­fe­ran­ten, die Abwick­lung und das Manage­ment der zuge­hö­ri­gen Pro­jek­te sowie die zuge­hö­ri­ge Kom­mu­ni­ka­ti­on und Vor­gangs­be­ar­bei­tung. Rechts­grund­la­ge ist Art. 6 Abs. 1 S.1 lit. b DSGVO (Ver­trag bzw. vor­ver­trag­li­che Maßnahmen).

  1. Kom­mu­ni­ka­ti­on, Kon­takt­pfle­ge und Vor­gangs-/Sup­port­be­ar­bei­tung

Geschäft­li­che Kom­mu­ni­ka­ti­on, Pfle­ge bestehen­der Geschäfts­be­zie­hun­gen, Netz­werk- und Part­ner­pfle­ge sowie die Bear­bei­tung von Anfra­gen und Sup­port-Vor­gän­gen, ein­schließ­lich der Doku­men­ta­ti­on der Kom­mu­ni­ka­ti­ons­his­to­rie zur inter­nen Nach­voll­zieh­bar­keit. Rechts­grund­la­ge ist Art. 6 Abs. 1 S.1 lit. f DSGVO. Unser berech­tig­tes Inter­es­se besteht in einer effi­zi­en­ten, nach­voll­zieh­ba­ren Orga­ni­sa­ti­on unse­rer geschäft­li­chen Kon­tak­te und Vorgänge.

  1. Buch­hal­tung und Erfül­lung recht­li­cher Verpflichtungen

Ver­ar­bei­tung von Kunden‑, Lie­fe­ran­ten- und Buch­hal­tungs­da­ten (u. a. im ERP-Sys­tem) zur Erfül­lung recht­li­cher Ver­pflich­tun­gen, ins­be­son­de­re han­dels- und steu­er­recht­li­cher Auf­zeich­nungs- und Auf­be­wah­rungs­pflich­ten. Rechts­grund­la­ge ist Art. 6 Abs. 1 S.1 lit. c DSGVO.

  1. News­let­ter und Direktwerbung

Ver­sand eines News­let­ters, sofern Sie sich hier­für ange­mel­det haben (Rechts­grund­la­ge: Art. 6 Abs. 1 S.1 lit. a DSGVO – Ein­wil­li­gung), sowie werb­li­che Anspra­che von Bestands­kun­den per E‑Mail über eige­ne, ähn­li­che Pro­duk­te und Leis­tun­gen (Rechts­grund­la­ge: Art. 6 Abs. 1 S.1 lit. f DSGVO i. V. m. § 7 Abs. 3 UWG). Ein­zel­hei­ten sie­he Abschnitt VIII.

  1. Emp­fän­ger und Übermittlung

Inner­halb unse­res Unter­neh­mens erhal­ten nur die­je­ni­gen Stel­len und Per­so­nen Zugriff auf Ihre Daten, die die­sen zur Erfül­lung der genann­ten Zwe­cke benö­ti­gen (rol­len­ba­sier­te Zugriffssteuerung).

Als Emp­fän­ger im Rah­men der Auf­trags­ver­ar­bei­tung kom­men – je nach ein­ge­setz­tem Sys­tem – fol­gen­de Kate­go­rien in Betracht: unser zen­tra­ler IT- und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­dienst­leis­ter (die Secu­re Cloud Ser­vices AG als Auf­trags­ver­ar­bei­te­rin nach Art. 28 DSGVO) sowie die von ihr ein­ge­setz­ten Unter­auf­trags­ver­ar­bei­ter, ins­be­son­de­re Anbie­ter von Cloud‑, Kom­mu­ni­ka­ti­ons- und Kol­la­bo­ra­ti­ons­diens­ten, von ERP- und Buch­hal­tungs­sys­te­men, von KI-Diens­ten sowie – sofern ein­ge­setzt – von CRM-Sys­te­men. Die kon­kret ein­ge­setz­ten Auf­trags­ver­ar­bei­ter benen­nen wir Ihnen auf Anfrage.

Wei­te­re Emp­fän­ger kön­nen – soweit erfor­der­lich – unse­re Steu­er­be­ra­tungs­kanz­lei­en (im Rah­men der Buch­hal­tung und der Erstel­lung von Jah­res­ab­schlüs­sen), recht­li­che Bera­ter, Wirt­schafts­prü­fer, Ban­ken und Zah­lungs­dienst­leis­ter sowie zustän­di­ge Behör­den (z. B. Finanz­be­hör­den) sein. Eine Über­mitt­lung erfolgt nur, soweit dies zur Ver­trags­er­fül­lung, auf­grund gesetz­li­cher Ver­pflich­tun­gen oder auf Grund­la­ge berech­tig­ter Inter­es­sen zuläs­sig ist.

Soweit – etwa zu Sup­port- oder War­tungs­zwe­cken – eine Über­mitt­lung in Dritt­län­der erfolgt, ist die­se durch die von der EU-Kom­mis­si­on erlas­se­nen Stan­dard­ver­trags­klau­seln (Art. 46 Abs. 2 DSGVO; Beschluss 2021/914/EU) nebst ergän­zen­den Schutz­maß­nah­men abgesichert.

Die Unter­neh­men der Prof. Thome Grup­pe nut­zen die zen­tral durch die SCS bereit­ge­stell­te Infra­struk­tur; die daten­schutz­recht­li­chen Ver­hält­nis­se sind im Innen­ver­hält­nis ver­trag­lich geregelt.

VII. Dau­er der Speicherung

Wir spei­chern Ihre per­so­nen­be­zo­ge­nen Daten nur so lan­ge, wie dies für die genann­ten Zwe­cke erfor­der­lich ist. Ent­fällt der Zweck, wer­den die Daten gelöscht oder in ihrer Ver­ar­bei­tung eingeschränkt.

Soweit gesetz­li­che Auf­be­wah­rungs­pflich­ten bestehen – ins­be­son­de­re für Kunden‑, Lie­fe­ran­ten- und Buch­hal­tungs­da­ten – bewah­ren wir die betrof­fe­nen Daten für die Dau­er der gesetz­li­chen Fris­ten auf (ins­be­son­de­re sechs Jah­re für Geschäfts­brie­fe und acht Jah­re für Buchungs­be­le­ge, § 257 HGB, § 147 AO); für die­sen Zeit­raum wird die Ver­ar­bei­tung gemäß Art. 18 DSGVO auf den Auf­be­wah­rungs­zweck beschränkt.

VIII. News­let­ter und Direktwerbung

Sofern Sie sich zu unse­rem News­let­ter ange­mel­det haben, ver­ar­bei­ten wir Ihre E‑Mail-Adres­se und die zuge­hö­ri­gen Anmel­de­da­ten zum Ver­sand des News­let­ters auf Grund­la­ge Ihrer Ein­wil­li­gung (Art. 6 Abs. 1 S.1 lit. a DSGVO). Die Anmel­dung erfolgt im Dou­ble-Opt-In-Ver­fah­ren; zum Nach­weis spei­chern wir den Zeit­punkt der Anmel­dung und der Bestä­ti­gung. Für den tech­ni­schen Ver­sand des News­let­ters set­zen wir einen exter­nen Ver­sand­dienst­leis­ter ein, der Ihre Daten aus­schließ­lich in unse­rem Auf­trag und auf Grund­la­ge eines Ver­trags zur Auf­trags­ver­ar­bei­tung nach Art. 28 DSGVO ver­ar­bei­tet. Sie kön­nen Ihre Ein­wil­li­gung jeder­zeit mit Wir­kung für die Zukunft wider­ru­fen, z. B. über den Abmel­de­link in jeder News­let­ter-E-Mail oder per Nach­richt an die in Abschnitt I genann­ten Kon­takt­da­ten. Die Recht­mä­ßig­keit der bis zum Wider­ruf erfolg­ten Ver­ar­bei­tung bleibt unberührt.

Bestehen­de Kun­den kön­nen wir zudem per E‑Mail über eige­ne, ähn­li­che Pro­duk­te und Leis­tun­gen infor­mie­ren (Art. 6 Abs. 1 S.1 lit. f DSGVO i. V. m. § 7 Abs. 3 UWG). Sie kön­nen die­ser Nut­zung Ihrer E‑Mail-Adres­se jeder­zeit wider­spre­chen, ohne dass hier­für ande­re als die Über­mitt­lungs­kos­ten ent­ste­hen; ein Hin­weis auf das Wider­spruchs­recht erfolgt bei Erhe­bung und in jeder Werbe-E-Mail.

  1. Rech­te der betrof­fe­nen Person

Wer­den per­so­nen­be­zo­ge­ne Daten von Ihnen ver­ar­bei­tet, sind Sie Betrof­fe­ner i.S.d. DSGVO und es ste­hen Ihnen fol­gen­de Rech­te gegen­über der Ver­ant­wort­li­chen zu:

  1. Auskunftsrecht

Sie kön­nen von dem Ver­ant­wort­li­chen eine Bestä­ti­gung dar­über ver­lan­gen, ob per­so­nen­be­zo­ge­ne Daten, die Sie betref­fen, von uns ver­ar­bei­tet wer­den. Liegt eine sol­che Ver­ar­bei­tung vor, kön­nen Sie von dem Ver­ant­wort­li­chen über fol­gen­de Infor­ma­tio­nen Aus­kunft verlangen:

(1) die Zwe­cke, zu denen die per­so­nen­be­zo­ge­nen Daten ver­ar­bei­tet wer­den;
(2) die Kate­go­rien von per­so­nen­be­zo­ge­nen Daten, wel­che ver­ar­bei­tet wer­den;
(3) die Emp­fän­ger bzw. die Kate­go­rien von Emp­fän­gern, gegen­über denen die Sie betref­fen­den per­so­nen­be­zo­ge­nen Daten offen­ge­legt wur­den oder noch offen­ge­legt wer­den;
(4) die geplan­te Dau­er der Spei­che­rung der Sie betref­fen­den per­so­nen­be­zo­ge­nen Daten oder, falls kon­kre­te Anga­ben hier­zu nicht mög­lich sind, Kri­te­ri­en für die Fest­le­gung der Spei­cher­dau­er;
(5) das Bestehen eines Rechts auf Berich­ti­gung oder Löschung der Sie betref­fen­den per­so­nen­be­zo­ge­nen Daten, eines Rechts auf Ein­schrän­kung der Ver­ar­bei­tung durch den Ver­ant­wort­li­chen oder eines Wider­spruchs­rechts gegen die­se Ver­ar­bei­tung;
(6) das Bestehen eines Beschwer­de­rechts bei einer Auf­sichts­be­hör­de;
(7) alle ver­füg­ba­ren Infor­ma­tio­nen über die Her­kunft der Daten, wenn die per­so­nen­be­zo­ge­nen Daten nicht bei der betrof­fe­nen Per­son erho­ben wer­den;
(8) das Bestehen einer auto­ma­ti­sier­ten Ent­schei­dungs­fin­dung ein­schließ­lich Pro­fil­ing gemäß Art. 22 Abs. 1 und 4 DSGVO und – zumin­dest in die­sen Fäl­len – aus­sa­ge­kräf­ti­ge Infor­ma­tio­nen über die invol­vier­te Logik sowie die Trag­wei­te und die ange­streb­ten Aus­wir­kun­gen einer der­ar­ti­gen Ver­ar­bei­tung für die betrof­fe­ne Person.

Ihnen steht das Recht zu, Aus­kunft dar­über zu ver­lan­gen, ob die Sie betref­fen­den per­so­nen­be­zo­ge­nen Daten in ein Dritt­land oder an eine inter­na­tio­na­le Orga­ni­sa­ti­on über­mit­telt wer­den. In die­sem Zusam­men­hang kön­nen Sie ver­lan­gen, über die geeig­ne­ten Garan­tien gem. Art. 46 DSGVO im Zusam­men­hang mit der Über­mitt­lung unter­rich­tet zu werden.

  1. Recht auf Berichtigung

Sie haben ein Recht auf Berich­ti­gung und/oder Ver­voll­stän­di­gung gegen­über dem Ver­ant­wort­li­chen, sofern die ver­ar­bei­te­ten per­so­nen­be­zo­ge­nen Daten, die Sie betref­fen, unrich­tig oder unvoll­stän­dig sind. Der Ver­ant­wort­li­che hat die Berich­ti­gung unver­züg­lich vorzunehmen.

  1. Recht auf Ein­schrän­kung der Verarbeitung

Unter den fol­gen­den Vor­aus­set­zun­gen kön­nen Sie die Ein­schrän­kung der Ver­ar­bei­tung der Sie betref­fen­den per­so­nen­be­zo­ge­nen Daten verlangen:

(1) wenn Sie die Rich­tig­keit der Sie betref­fen­den per­so­nen­be­zo­ge­nen Daten für eine Dau­er bestrei­ten, die es dem Ver­ant­wort­li­chen ermög­licht, die Rich­tig­keit der per­so­nen­be­zo­ge­nen Daten zu über­prü­fen;
(2) die Ver­ar­bei­tung unrecht­mä­ßig ist und Sie die Löschung der per­so­nen­be­zo­ge­nen Daten ableh­nen und statt­des­sen die Ein­schrän­kung der Nut­zung der per­so­nen­be­zo­ge­nen Daten ver­lan­gen;
(3) der Ver­ant­wort­li­che die per­so­nen­be­zo­ge­nen Daten für die Zwe­cke der Ver­ar­bei­tung nicht län­ger benö­tigt, Sie die­se jedoch zur Gel­tend­ma­chung, Aus­übung oder Ver­tei­di­gung von Rechts­an­sprü­chen benö­ti­gen, oder
(4) wenn Sie Wider­spruch gegen die Ver­ar­bei­tung gemäß Art. 21 Abs. 1 DSGVO ein­ge­legt haben und noch nicht fest­steht, ob die berech­tig­ten Grün­de des Ver­ant­wort­li­chen gegen­über Ihren Grün­den überwiegen.

Wur­de die Ver­ar­bei­tung der Sie betref­fen­den per­so­nen­be­zo­ge­nen Daten ein­ge­schränkt, dür­fen die­se Daten – von ihrer Spei­che­rung abge­se­hen – nur mit Ihrer Ein­wil­li­gung oder zur Gel­tend­ma­chung, Aus­übung oder Ver­tei­di­gung von Rechts­an­sprü­chen oder zum Schutz der Rech­te einer ande­ren natür­li­chen oder juris­ti­schen Per­son oder aus Grün­den eines wich­ti­gen öffent­li­chen Inter­es­ses der Uni­on oder eines Mit­glied­staats ver­ar­bei­tet wer­den. Wur­de die Ein­schrän­kung der Ver­ar­bei­tung nach den o.g. Vor­aus­set­zun­gen ein­ge­schränkt, wer­den Sie von dem Ver­ant­wort­li­chen unter­rich­tet, bevor die Ein­schrän­kung auf­ge­ho­ben wird.

  1. Recht auf Löschung
  2. a) Löschungs­pflicht

Sie kön­nen von dem Ver­ant­wort­li­chen ver­lan­gen, dass die Sie betref­fen­den per­so­nen­be­zo­ge­nen Daten unver­züg­lich gelöscht wer­den, und der Ver­ant­wort­li­che ist ver­pflich­tet, die­se Daten unver­züg­lich zu löschen, sofern einer der fol­gen­den Grün­de zutrifft:

(1) Die Sie betref­fen­den per­so­nen­be­zo­ge­nen Daten sind für die Zwe­cke, für die sie erho­ben oder auf sons­ti­ge Wei­se ver­ar­bei­tet wur­den, nicht mehr not­wen­dig.
(2) Sie wider­ru­fen Ihre Ein­wil­li­gung, auf die sich die Ver­ar­bei­tung gem. Art. 6 Abs. 1 S.1 lit. a oder Art. 9 Abs. 2 S.1 lit. a DSGVO stütz­te, und es fehlt an einer ander­wei­ti­gen Rechts­grund­la­ge für die Ver­ar­bei­tung.
(3) Sie legen gem. Art. 21 Abs. 1 DSGVO Wider­spruch gegen die Ver­ar­bei­tung ein und es lie­gen kei­ne vor­ran­gi­gen berech­tig­ten Grün­de für die Ver­ar­bei­tung vor, oder Sie legen gem. Art. 21 Abs. 2 DSGVO Wider­spruch gegen die Ver­ar­bei­tung ein.
(4) Die Sie betref­fen­den per­so­nen­be­zo­ge­nen Daten wur­den unrecht­mä­ßig ver­ar­bei­tet.
(5) Die Löschung der Sie betref­fen­den per­so­nen­be­zo­ge­nen Daten ist zur Erfül­lung einer recht­li­chen Ver­pflich­tung nach dem Uni­ons­recht oder dem Recht der Mit­glied­staa­ten erfor­der­lich, dem der Ver­ant­wort­li­che unter­liegt.
(6) Die Sie betref­fen­den per­so­nen­be­zo­ge­nen Daten wur­den in Bezug auf ange­bo­te­ne Diens­te der Infor­ma­ti­ons­ge­sell­schaft gemäß Art. 8 Abs. 1 DSGVO erhoben.

  1. b) Infor­ma­ti­on an Dritte

Hat der Ver­ant­wort­li­che die Sie betref­fen­den per­so­nen­be­zo­ge­nen Daten öffent­lich gemacht und ist er gem. Art. 17 Abs. 1 DSGVO zu deren Löschung ver­pflich­tet, so trifft er unter Berück­sich­ti­gung der ver­füg­ba­ren Tech­no­lo­gie und der Imple­men­tie­rungs­kos­ten ange­mes­se­ne Maß­nah­men, auch tech­ni­scher Art, um für die Daten­ver­ar­bei­tung Ver­ant­wort­li­che, die die per­so­nen­be­zo­ge­nen Daten ver­ar­bei­ten, dar­über zu infor­mie­ren, dass Sie als betrof­fe­ne Per­son von ihnen die Löschung aller Links zu die­sen per­so­nen­be­zo­ge­nen Daten oder von Kopien oder Repli­ka­tio­nen die­ser per­so­nen­be­zo­ge­nen Daten ver­langt haben.

  1. c) Aus­nah­men

Das Recht auf Löschung besteht nicht, soweit die Ver­ar­bei­tung erfor­der­lich ist

(1) zur Aus­übung des Rechts auf freie Mei­nungs­äu­ße­rung und Infor­ma­ti­on;
(2) zur Erfül­lung einer recht­li­chen Ver­pflich­tung, die die Ver­ar­bei­tung nach dem Recht der Uni­on oder der Mit­glied­staa­ten, dem der Ver­ant­wort­li­che unter­liegt, erfor­dert, oder zur Wahr­neh­mung einer Auf­ga­be, die im öffent­li­chen Inter­es­se liegt oder in Aus­übung öffent­li­cher Gewalt erfolgt, die dem Ver­ant­wort­li­chen über­tra­gen wur­de;
(3) aus Grün­den des öffent­li­chen Inter­es­ses im Bereich der öffent­li­chen Gesund­heit gemäß Art. 9 Abs. 2 S.1 lit. h und i sowie Art. 9 Abs. 3 DSGVO;
(4) für im öffent­li­chen Inter­es­se lie­gen­de Archiv­zwe­cke, wis­sen­schaft­li­che oder his­to­ri­sche For­schungs­zwe­cke oder für sta­tis­ti­sche Zwe­cke gem. Art. 89 Abs. 1 DSGVO, soweit das unter Abschnitt a) genann­te Recht vor­aus­sicht­lich die Ver­wirk­li­chung der Zie­le die­ser Ver­ar­bei­tung unmög­lich macht oder ernst­haft beein­träch­tigt, oder
(5) zur Gel­tend­ma­chung, Aus­übung oder Ver­tei­di­gung von Rechtsansprüchen.

  1. Recht auf Unterrichtung

Haben Sie das Recht auf Berich­ti­gung, Löschung oder Ein­schrän­kung der Ver­ar­bei­tung gegen­über dem Ver­ant­wort­li­chen gel­tend gemacht, ist die­ser ver­pflich­tet, allen Emp­fän­gern, denen die Sie betref­fen­den per­so­nen­be­zo­ge­nen Daten offen­ge­legt wur­den, die­se Berich­ti­gung oder Löschung der Daten oder Ein­schrän­kung der Ver­ar­bei­tung mit­zu­tei­len, es sei denn, dies erweist sich als unmög­lich oder ist mit einem unver­hält­nis­mä­ßi­gen Auf­wand ver­bun­den. Ihnen steht gegen­über dem Ver­ant­wort­li­chen das Recht zu, über die­se Emp­fän­ger unter­rich­tet zu werden.

  1. Recht auf Datenübertragbarkeit

Sie haben das Recht, die Sie betref­fen­den per­so­nen­be­zo­ge­nen Daten, die Sie dem Ver­ant­wort­li­chen bereit­ge­stellt haben, in einem struk­tu­rier­ten, gän­gi­gen und maschi­nen­les­ba­ren For­mat zu erhal­ten. Außer­dem haben Sie das Recht, die­se Daten einem ande­ren Ver­ant­wort­li­chen ohne Behin­de­rung durch den Ver­ant­wort­li­chen, dem die per­so­nen­be­zo­ge­nen Daten bereit­ge­stellt wur­den, zu über­mit­teln, sofern

(1) die Ver­ar­bei­tung auf einer Ein­wil­li­gung gem. Art. 6 Abs. 1 S.1 lit. a DSGVO oder Art. 9 Abs. 2 S.1 lit. a DSGVO oder auf einem Ver­trag gem. Art. 6 Abs. 1 S.1 lit. b DSGVO beruht und
(2) die Ver­ar­bei­tung mit­hil­fe auto­ma­ti­sier­ter Ver­fah­ren erfolgt.

In Aus­übung die­ses Rechts haben Sie fer­ner das Recht, zu erwir­ken, dass die Sie betref­fen­den per­so­nen­be­zo­ge­nen Daten direkt von einem Ver­ant­wort­li­chen einem ande­ren Ver­ant­wort­li­chen über­mit­telt wer­den, soweit dies tech­nisch mach­bar ist. Frei­hei­ten und Rech­te ande­rer Per­so­nen dür­fen hier­durch nicht beein­träch­tigt wer­den. Das Recht auf Daten­über­trag­bar­keit gilt nicht für eine Ver­ar­bei­tung per­so­nen­be­zo­ge­ner Daten, die für die Wahr­neh­mung einer Auf­ga­be erfor­der­lich ist, die im öffent­li­chen Inter­es­se liegt oder in Aus­übung öffent­li­cher Gewalt erfolgt, die dem Ver­ant­wort­li­chen über­tra­gen wurde.

  1. Widerspruchsrecht

Sie haben das Recht, aus Grün­den, die sich aus Ihrer beson­de­ren Situa­ti­on erge­ben, jeder­zeit gegen die Ver­ar­bei­tung der Sie betref­fen­den per­so­nen­be­zo­ge­nen Daten, die auf­grund von Art. 6 Abs. 1 S.1 lit. e oder f DSGVO erfolgt, Wider­spruch ein­zu­le­gen; dies gilt auch für ein auf die­se Bestim­mun­gen gestütz­tes Pro­fil­ing. Der Ver­ant­wort­li­che ver­ar­bei­tet die Sie betref­fen­den per­so­nen­be­zo­ge­nen Daten nicht mehr, es sei denn, er kann zwin­gen­de schutz­wür­di­ge Grün­de für die Ver­ar­bei­tung nach­wei­sen, die Ihre Inter­es­sen, Rech­te und Frei­hei­ten über­wie­gen, oder die Ver­ar­bei­tung dient der Gel­tend­ma­chung, Aus­übung oder Ver­tei­di­gung von Rechtsansprüchen.

Wer­den die Sie betref­fen­den per­so­nen­be­zo­ge­nen Daten ver­ar­bei­tet, um Direkt­wer­bung zu betrei­ben, haben Sie das Recht, jeder­zeit Wider­spruch gegen die Ver­ar­bei­tung der Sie betref­fen­den per­so­nen­be­zo­ge­nen Daten zum Zwe­cke der­ar­ti­ger Wer­bung ein­zu­le­gen; dies gilt auch für das Pro­fil­ing, soweit es mit sol­cher Direkt­wer­bung in Ver­bin­dung steht. Wider­spre­chen Sie der Ver­ar­bei­tung für Zwe­cke der Direkt­wer­bung, so wer­den die Sie betref­fen­den per­so­nen­be­zo­ge­nen Daten nicht mehr für die­se Zwe­cke verarbeitet.

Sie haben die Mög­lich­keit, im Zusam­men­hang mit der Nut­zung von Diens­ten der Infor­ma­ti­ons­ge­sell­schaft – unge­ach­tet der Richt­li­nie 2002/58/EG – Ihr Wider­spruchs­recht mit­tels auto­ma­ti­sier­ter Ver­fah­ren aus­zu­üben, bei denen tech­ni­sche Spe­zi­fi­ka­tio­nen ver­wen­det werden.

  1. Recht auf Wider­ruf der daten­schutz­recht­li­chen Einwilligungserklärung

Sie haben das Recht, Ihre daten­schutz­recht­li­che Ein­wil­li­gungs­er­klä­rung jeder­zeit zu wider­ru­fen. Durch den Wider­ruf der Ein­wil­li­gung wird die Recht­mä­ßig­keit der auf­grund der Ein­wil­li­gung bis zum Wider­ruf erfolg­ten Ver­ar­bei­tung nicht berührt.

  1. Auto­ma­ti­sier­te Ent­schei­dung im Ein­zel­fall ein­schließ­lich Profiling

Sie haben das Recht, nicht einer aus­schließ­lich auf einer auto­ma­ti­sier­ten Ver­ar­bei­tung – ein­schließ­lich Pro­fil­ing – beru­hen­den Ent­schei­dung unter­wor­fen zu wer­den, die Ihnen gegen­über recht­li­che Wir­kung ent­fal­tet oder Sie in ähn­li­cher Wei­se erheb­lich beein­träch­tigt. Dies gilt nicht, wenn die Entscheidung

(1) für den Abschluss oder die Erfül­lung eines Ver­trags zwi­schen Ihnen und dem Ver­ant­wort­li­chen erfor­der­lich ist,
(2) auf­grund von Rechts­vor­schrif­ten der Uni­on oder der Mit­glied­staa­ten, denen der Ver­ant­wort­li­che unter­liegt, zuläs­sig ist und die­se Rechts­vor­schrif­ten ange­mes­se­ne Maß­nah­men zur Wah­rung Ihrer Rech­te und Frei­hei­ten sowie Ihrer berech­tig­ten Inter­es­sen ent­hal­ten oder
(3) mit Ihrer aus­drück­li­chen Ein­wil­li­gung erfolgt.

Aller­dings dür­fen die­se Ent­schei­dun­gen nicht auf beson­de­ren Kate­go­rien per­so­nen­be­zo­ge­ner Daten nach Art. 9 Abs. 1 DSGVO beru­hen, sofern nicht Art. 9 Abs. 2 S.1 lit. a oder g DSGVO gilt und ange­mes­se­ne Maß­nah­men zum Schutz der Rech­te und Frei­hei­ten sowie Ihrer berech­tig­ten Inter­es­sen getrof­fen wur­den. Hin­sicht­lich der in (1) und (3) genann­ten Fäl­le trifft der Ver­ant­wort­li­che ange­mes­se­ne Maß­nah­men, um die Rech­te und Frei­hei­ten sowie Ihre berech­tig­ten Inter­es­sen zu wah­ren, wozu min­des­tens das Recht auf Erwir­kung des Ein­grei­fens einer Per­son sei­tens des Ver­ant­wort­li­chen, auf Dar­le­gung des eige­nen Stand­punkts und auf Anfech­tung der Ent­schei­dung gehört.

  1. Recht auf Beschwer­de bei einer Aufsichtsbehörde

Unbe­scha­det eines ander­wei­ti­gen ver­wal­tungs­recht­li­chen oder gericht­li­chen Rechts­be­helfs steht Ihnen das Recht auf Beschwer­de bei einer Auf­sichts­be­hör­de, ins­be­son­de­re in dem Mit­glied­staat Ihres Auf­ent­halts­orts, Ihres Arbeits­plat­zes oder des Orts des mut­maß­li­chen Ver­sto­ßes, zu, wenn Sie der Ansicht sind, dass die Ver­ar­bei­tung der Sie betref­fen­den per­so­nen­be­zo­ge­nen Daten gegen die DSGVO ver­stößt. Die Auf­sichts­be­hör­de, bei der die Beschwer­de ein­ge­reicht wur­de, unter­rich­tet den Beschwer­de­füh­rer über den Stand und die Ergeb­nis­se der Beschwer­de ein­schließ­lich der Mög­lich­keit eines gericht­li­chen Rechts­be­helfs nach Art. 78 DSGVO.

Stand: 07/2026